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21.02.2018

Denkmalpflege

Denk- mal

Denkmal



Kurz gefasst stellt ein Denkmal, wie wir es hier verstehen und meinen, in der Regel Personen, deren Leben und Wirken und Umfeld sowie auch Gegenstände realistisch, idealisiert oder abstrakt in vielfältiger Form und aus verschiedenen Materialien bestehend, dar. In der Aussage beschreibt, prophezeit, erinnert, lobt, dankt, mahnt, verherrlicht oder verdammt es. Dabei werden zur Erbauung und zum besseren Verständnis auch religiöse, weltliche und andere Symbole verwendet. Politisch-gesellschaftlich und künstlerisch entsprechen sie oft der Mode ihrer jeweiligen Herstellungszeit bzw. ganz allgemein dem jeweiligen Zeitgeist. Sie sind oft mehr von aktueller und regionaler Bedeutung , später mehr oder weniger bekannt und geschätzt und mehr oder weniger erhaltenswert gewesen.
Über den Erhaltungswert der Denkmale und der damit verbundenen, auch materiellen, Förderung entscheiden und wachen bei uns die Denkmalämter der Länder, Kreise und Kommunen. Die letzteren sind für die Heimatvereine die ersten und direkten Ansprechpartner, wenn es um die örtlichen Denkmale und diesbezüglichen Fragen geht.
Der Heimatverein Wüllen urteilt nicht über den materiellen, künstlerischen, kulturhistorischen und ideellen Wert der hiesigen Denkmale. Dazu ist er personell und fachlich auch gar nicht in der Lage. Vielmehr möchte er aus heimatgeschichtlicher Sicht mittels seines Archivs Kenntnis über Entstehung, Setzungsgründe, Standort und dergleichen geben und bei Behörden, Besitzern und Interessierten werben, sich für die unsere Heimat prägenden Denkmale einzusetzen, sie wie bisher zu pflegen und zu erhalten und eventuell neue zu errichten.
Einen Beitrag in dieser Richtung hat der Heimatverein auf Anregung des Kreises Borken mit der Erstellung einer Wüllener Denkmalliste geleistet. Hier sind bisher 33 Objekte mit Fotos und Kurzbeschreibungen eingetragen. Neue oder bisher vielleicht vergessene und nicht aufgenommene Werke sind in dieser Liste herzlich willkommen! Zu sehen ist diese Liste auch im Internet auf der Homepage des Heimatvereins Wüllen. Mit Hilfe der dort verfügbaren Verlinkung zum Geodatenatlas des Kreises Borken ist es möglich, den Standort des „angeklickten“ Objektes, dessen Koordinaten vom Heimatverein bestimmt worden sind, zu ermitteln und auf einer Landkarte als besonders gekennzeichnete Punkte zu erkennen. So z.B. die Gehring Station in Oberortwick, deren Foto beim Fotowettbewerb „Wegekreuze, Bildstöcke – Zeichen des Glaubens“ des Bistums Münster – 1200 Jahre Bistum Münster im Jubiläumsjahr 2005 aus ca. 400 Einsendungen für den Heimatverein den 1. Preis errang.
Darüber hinaus bemüht sich der Verein die hiesige Bevölkerung über alle Ereignisse und Vorkommnisse, die mit den Denkmalen in Zusammenhang stehen, zu informieren und sie schriftlich und fotografisch zu dokumentieren. So im Mai-Juni 2008 den Sprayer-Vandalismus an den Bildstöcken und Gedenktafeln des Dorfes, der die Wüllener Bürger erregt hatte, wie zuletzt auch die Errichtung, Weihe und Segnung des neuen „Wüllener Kreuzweges“ in Pastors Busch im Oktober-November 2009.

 


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Laink-Vissing-Kreuz (s. Denkmalliste Nr. 13)

Packen wir es an !

 

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Kreuz-Vandalismus


Fassungslosigkeit, Entrüstung und Entäuschung herrschten bei den Betroffenen vor, als am Montag, den 04.10. 2010, die durch äußere Gewaltanwendung verursachten Schäden an dem Christuskorpus des Kreuzes „Dicke Linde“ in Wüllen-Oberortwick entdeckt wurden.
Diese Tat hatte schon eine schlimmere Qualität als die farbigen Sprayer-Schmierereien im Mai-Juni des Jahres 2008. Denn mit oder ohne Werkzeug hatten der oder die Täter gezielt Finger und Zehen von Händen und Füßen des Korpus sowie die Nase vom Kopf abgeschlagen, abgebrochen, abgesägt oder abgeschnitten.
Auch die schmückenden Blumenpflanzen samt Töpfen wurden nicht verschont und fielen der Zerstörungswut zum Opfer und lagen mit Tonscherben verstreut am Boden.
Über Motiv und Täter ist bisher nichts bekannt. Die Schäden sind inzwischen beseitigt worden.




505 Kreuz Vandalismus

 

510 Kreuz Vandalismus




511 Kreuz Vandalismus

513 Kreuz Vandalismus 514 Kreuz Vandalismus


517 Kreuz-Vandalismus

geschändetes Kreuz "Dicke Linde" in Wüllen-Oberortwick



381 Wexter Kreuz

Wie sich die Bilder gleichen!
Bericht Münsterland Zeitung vom 25.06.2011

Bericht Münsterlandzeitung
vom 13.09 2012


518 Kreuz Vandalismus

Bericht Münsterland Zeitung vom 10.03.2011



380 Lütke Belleken

Bildstöcke sind nicht nur durch Umwelteinflüsse bedroht !
siehe MLZ-Artikel vom 10.03.2011 und vom 10.04.2014

 




Es geht weiter !
MLZ-Artikel vom 06.12.2013
MLZ-Artikel vom 13.12.2013



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Spieker Laink-Vissing

Eines der Wahrzeichen im Dorf Wüllen, und daher in die Denkmalliste Wüllens aufgenommen, ist der Spieker Laink-Vissing. An diesem nagte seit etlichen Jahren an Gebälk und Mauerwerk der Zahn der Zeit. Nach Ansicht von Experten war deshalb immer schon eine Renovierung bzw. Restaurierung fällig. Diese wurde dann im Rahmen einer gründlichen Rundumerneuerung im Herbst 1983 durchgeführt.
Dabei mussten mit großem Sachverstand schadhafte bzw. morsche Eichenbalken aus Sicherheitsgründen gegen neue ausgetauscht werden.
Die während dieser Arbeiten notwendigerweise entfernten alten Ziegelsteine wurden leider nicht wieder verwendet sondern durch industriell hergestellte Steine ersetzt. Dadurch verlor der Spieker seit damals viel von seinem ursprünglichen baulichen Charme.
Aus heutiger Sicht des Denkmalschutzes ist letzteres zum Glück nicht mehr möglich.

Zum Thema Speicher s. auch: Wüllen – Bausteine zur Geschichte eines Dorfes im Westmünsterland, Teil II



Spieker 1

Spieker 2 Spieker 3

Spieker Laink-Vissing
Restaurierung 1983



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Bildstock - Schutz vor Witterungseinflüssen –

Ein gutes Beispiel dafür, wie man frei in der Landschaft stehende Bildstöcke sinnvoll vor schädlichen Witterungs- und Umwelteinflüssen schützen kann, sieht man am „Drei-Städte-Dreieck“ von Heek, Schöppingen und Legden an der Schöppinger Straße. Hier hat die Gemener Landwirtsfamilie Robert Ewigmann aus eigenen Mitteln eine moderne und geschmackvolle Dachkonstruktion aus Glas und Edelstahl geplant und errichten lassen, die helfen soll, den „Schwienetöns“ vor den Unbilden des Wetters und des Verkehrs zu bewahren. Man kann nur hoffen, dass sich der große ideelle und finanzielle Einsatz der Familie Ewigmann lohnt und wir uns und unsere Nachfahren auch in Zukunft noch an diesem schönen und geschichtsträchtigen Bildstock erfreuen können

Ewigmann Station 25


"Drei-Städte-Eck"

Ewigmann Station 41

Ewigmann Station


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Wehrturm Wüllen

Der Wehrturm ist kein Denkmal im eigentlichen Sinne, aber als geschichtsträchtigstes Bauwerk von Wüllen das Wahrzeichen des Dorfes


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Schreiter – Fenster in der Pfarrkirche St. Andreas zu Wüllen

Betritt man in Wüllen die St. Andreaskirche vom Haupteingang aus in Richtung Altarinsel, so erblickt man davor links und rechts in den Seitenschiffen und anschließend im Chorraum insgesamt sieben außergewöhnlich anmutende Kirchenfenster.

Diese stammen von Johannes Schreiter.

Johannes Schreiter wurde am 8. März 1930 in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge/Sachsen in der Nähe von Chemnitz geboren und lebt jetzt, zwischen Darmstadt und Frankfurt, in Langen/Hessen. Dieser Stadt hat er sein gesamtes bei ihm verbliebenes künstlerisches Lebenswerk als Stiftung überlassen.
Während seines Studiums der Kunst verbrachte er außer in Mainz und Berlin auch etliche Jahre in Münster.
Er ist der Erfinder der sog. Brandkollagen, ein in der Malerei bis dahin unbekannter Bildtyp. Zu seiner Herstellung werden durch Feuer und Rauch angekokelte bzw. verbrannte Papierbögen mit den dabei entstandenen Formen und Gebilden fixiert und zu Collagen verbunden.
Seit den 60iger Jahren beschäftigt sich Schreiter künstlerisch mit dem Werkstoff Glas und entdeckt für sich die faszinierende Wirkung dieses Mediums in Zusammenhang mit dem durchfallenden natürlichen Licht und den daraus resultierenden wunderschönen Farbeffekten.
Auch in dieser Kunstgattung wirkt er innovativ und beschreitet Neuland. Bleiruten, Hilfsmittel in der Glasmalerei und beim Zusammenfügen einzelner Glasstücke und zu deren Haftung untereinander gebraucht, enden bei ihm ohne technische Funktion offen im Glas und dienen nur der künstlerischen Aussage.
Mit seinen beiden Erneuerungen setzte er Maßstäbe in der Kunstwelt und gilt als einer der bedeutendsten und international renommiertesten Glasbildner in heutiger Zeit.


Schreiter – Fenster in der Pfarrkirche St. Andreas zu Wüllen

Als unvorbereiteter Betrachter und gewöhnt an mehr konventionelle Kirchenfenster mit biblischen Motiven hat man zunächst so seine Schwierigkeiten mit der Akzeptanz der „Sieben Köstlichkeiten“. Das ändert sich aber nach längerem und öfterem Hinsehen. Galeristen nennen solche Kunstwerke deshalb auch „Nachläufer“, d.h. nach einer gewissen Zeit der Beschäftigung mit dem Objekt „findet man es eigentlich gar nicht mehr so schlecht“. Schreiter selbst empfiehlt, Kunstwerke „nicht auszulesen“ und dann wie einen gebrauchten und nicht mehr aktuellen Katalog wegzulegen, sondern möglichst oft „weiterzulesen“ und dadurch an ihnen immer wieder etwas Neues zu entdecken. Johannes Schreiter, streitbarer Geist und gläubiger Christ, meint das sicher nicht nur in Bezug auf Farbe, Form und die fragenden und mahnenden Schlagworte zu Themen des Alltagslebens in seinen Glasbildern, sondern es ist sein Anliegen, mit seinen Bildern zum Nachdenken anzuregen, auch in spiritueller Hinsicht.
Nachträglich gebührt Pfarrer Josef Wölker Anerkennung, dass er 1976/77 von dem Künstler Schreiter wusste und für die Ausstattung der St. Andreaskirche mit neuen Kirchenfenstern gewinnen konnte. Das war für die Wüllener Pfarrgemeindemitglieder ein gewöhnungsbedürftiger Vorgang, zumal das damals auf dem Pfarrfest gesammelte Geld, eine nicht unerheblich große Summe, nach Wunsch der meisten Spender nicht solchen „neumodernen Krams“ finanzieren, sondern dann doch lieber anderen Zwecken zufließen sollte.
Inzwischen sind die Schreiter – Fenster aber ein fester Bestandteil der St. Andreaskirche geworden und wohl bei den meisten Wüllenern „angekommen“. Ein Pfund, mit dem man wuchern kann und auf das man stolz sein darf.
Auch überregional haben die Kirchenfenster an Bedeutung gewonnen und so manche Führung von Kunstinteressierten erlebt und dazu beigetragen, den Bekanntheitsgrad von Wüllen im positiven Sinne zu vergrößern.





Schreiter - Fenster A

St. Andreaskirche
Blick in Richtung Osten auf Altar und Chorraum


Schreiter - Fenster B Schreiter - Fenster C





Schreiter-Kirchenfenster im nördlichen Seitenschiff

Schreiter - Fenster D Schreiter - Fenster E





Schreiter-Kirchenfenster im südlichen Seitenschiff

Schreiter - Fenster B Schreiter - Fenster G
Schreiter - Fenster H Schreiter - Fenster I
Schreiter - Fenster J Schreiter - Fenster K


Schreiter - Fenster L
Chorraum
von li. nach re. sieben Schreiter-Kirchenfenster




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Denkmalliste Wüllen

Station Kerkhoff
Kerkhoff Station

1. Bildstock: „Kerkhoff Station“ Standort Wüllen, Kreuzung Ammelner Weg-Hoher Weg.
Errichtet 1875 von W. Weitkamp. (Zahl und Name seitlich am Sockel sichtbar)
Wege-und Prozessionsstation
Im Stil des Historismus erbaut, Gehäuse mit neogotischen Dekorationen besetzt.
Gehäuse zeigt zweiseitig nach Art der Nazarener Szenen aus dem Kreuzweg Jesu Christi: „Christus begegnet seiner Mutter“ und „Christus vor den Frauen von Jerusalem“.
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Mauritz Station Mauritz Station

2. Bildstock: „Mauritz Station“, Standort Wüllen- Quantwick, Düwing Dyk, Nähe Hof Holweg, Alter ca. 1725 – 1727.
Gehäuse zeigt Hl Josef mit Lilie und Jesuskind, Reliefplatte stark verwittert.
Beispiel eines Gehäusetypes mit Volutensockel und geschweiftem Aufsatz (und darauf oft auch steinerne Kugel mit Eisenkreuz), hier nur mit Eisenkreuz.
Nach der Legende soll sich hier ein Kaufmann verirrt haben und nach seiner Rettung diese Station gespendet haben.
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Gehring Station
Gehring Station

3a Gehring Station 3b Gehring Station

3. Bildstock:
„Gehring Station“, Station der großen ehemaligen Wüllener Feld- und Flurprozession, doppelseitiger Bildstock.
Standort unter sog. "Dicken Linde", Wüllener Esch am Düwing Dyk, K 20,
Wüllen-Oberortwick. Erbaut 1756 vom ehemaligen, heute nicht mehr existierenden Salm’schen Pachthof Schulze-Gehring, erneuert und restauriert um 1956 von Bildhauer Hundt aus Ahaus und 2005 von Steinmetzbetrieb Lenfers aus Heek.
Spätes Barock, aber Bauweise relativ schlicht, schnörkellos, gerader Dreieckgiebel mit floralem Motiv.
Relief nach Ahaus weisend: ikonographisch gestaltete Szene, die das Motiv "Maria als Fürbitterin bei Christus" mit einer Dreifaltigkeitsdarstellung verbindet. Maria im Himmel, triumphierender Christus mit dem Kreuz, vor ihm kniet Maria, über ihnen schwebt der Heilige Geist in Gestalt einer Taube. Auf Sockel Inschrift, nicht mehr leserlich. Relief, verwittert, nach Wüllen weisend: Aufnahme Marias in den Himmel, Maria von Wolken umgeben, rechts und links umgeben von Gott Vater und Gott Sohn, darüber der Heilige Geist in Gestalt einer Taube.
Auf Sockel Inschrift mit Wappen.
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Elsing Station
Elsing Station

4. Bildstock: "Elsing Station", Standort Wüllen- Sabstätte, Quantwicker Straße, Wüllener Esch, datiert von 1728.
Barocker, doppelseitiger Bildstock aus Baumberger Sandstein, stark verwittert. Nach Auskunft von alten Leuten früher eine Pieta und den Hl Antonius zeigend.
Seitenplatte mit Inschrift „Anna Liecbit Boing“, die ihn angeblich errichten ließ. Nach Zerstörung bei einem Autounfall 2002 Restauration und Wiederaufbau 2004 durch Steinmetzbetrieb Fark aus Havixbeck.
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Elsing Station
Elsing Station




Kuriosum oder einfach nur falsch?

Bei der Wiederherstellung der Elsing-Station ( Nr. 4 der Denkmalliste ) nach Zerstörung bei einem Autounfall ist dem ausführenden Betrieb offenbar ein Fehler unterlaufen. Wie anhand und beim Vergleich von alten und neuen Fotos zu sehen, wurden beim Aufbau Sockel und Gehäuse in der Anordnung wohl versehentlich vertauscht. Und zwar steht der Sockel mit Inschrift ( nicht mehr leserlich ) jetzt auf dem Gehäuse mit Bildplatte ( nicht mehr erkennbar ) und nicht wie ursprünglich richtigerweise das Gehäuse auf dem Sockel.


Büning Station
Büning Station

5. Bildstock: „Büning Station“, Standort Wüllen- Quantwick, gegenüber der Mühle, 1920 vom Hof Büning, Hermann und Maria, geb. Vöcker, errichtet. Im Stil eine Mischung aus Klassizismus und Neobarock. Eine Seite zeigt Maria als thronende Madonna mit Kind im Hochrelief, die andere Seite die Taufe Christi durch Johannes. Auf dem Giebel Initialen JHS, Christusmonogramm.
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Berning Station
Berning Station

6. Bildstock: „Berning Station“ auch „Schwienetüns“ genannt. Standort Wüllen-Sabstätte, Düwing Dyk, 1756 von Hof Berning errichtet. Der barocke Sandsteinbildstock zeigt auf der nach Stadtlohn gerichteten Seite die Kreuztragung Christi. Abbildung des Hl Antonius nach Ahaus gerichtet, kaum mehr erkennbar.
Voluten als hängende Glockenblumengirlande dargestellt. Halbrundgiebel mit Kreuz.
Geschaffen von Bildhauer Johann Heinrich Frerckmann aus Beerlage bei Billerbeck.
2002 zerbrach der Bildstock bei einer Kollision mit einem Auto in 25 größere und zahlreiche kleinere Trümmerstücke., die zunächst auf dem Hof Werlemann-Berning gesichert wurden. Restaurator und Steinmetz Wilhelm Fark aus Havixbeck fügte die Einzelteile mit Edelstahlklammern und einem speziellen Steinkleber zu dem heutigen Bildstock wieder zusammen. Aufbau 2004.
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Böwing Station
Böwing Station

7. Bildstock: „Böwing Station“, Standort Wüllen- Oberortwick, frühere Gehringstiege, 1953 errichtet aus Dankbarkeit für die unversehrte Rückkehr aller Söhne aus dem Krieg. Darstellung des Hl Antonius oft als Franziskaner mit dem Jesuskind auf dem Arm, so auch hier.
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Hippers Station
Hippers Station

8. Bildstock: „Hippers Station“, Standort Wüllen- Barle, neuer Bildstock, Bildnis mit roten Ziegelsteinen ummauert, Darstellung St Michael, Erzengel mit Schwert, Spieß und Drachen. Stößt Luzifer (seinen Bruder) = Satan = Drache mit Schwert oder Spieß aus Himmel in Hölle. Grund der Errichtung: Andenken an den im 1. Weltkrieg gefallenen Wilhelm Hippers (1879-1916). Errichtet 1937 von seiner Ehefrau Elisabeth und den sieben Kindern.
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Könning Station
Könning Station

Könning Station
9. Bildstock:
„Könning Station“, Standort Wüllen, Baldamusstraße-Kaland. Alter: spätes 18. Jahrhundert, Stil Rokoko annähernd.
Darstellung auf zwei Bildplatten:1) Relief mit Schmerzensmutter oder Gottesmutter, mit sieben Schwertern Brust oder Herz durchstoßend, auch Sieben- Schmerzen- Madonna genannt, als Symbol für sieben leidvolle Ereignisse aus dem "Marienleben"
2) Relief mit auferstandenem Christus als Guter Hirte in tänzelnder Bewegung.
Restauriert 2006 von Steinmetzbetrieb Lenfers aus Heek.
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Garmer Station
Garmer Station

10. Bildstock: Standort bei Hof Lehmbrock-Garmer, Wüllen-Barle.
In neuem, aus Ziegelsteinen gemauertem Gehäuse spätgotische Skulptur als kleine, vollplastische Pieta aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, einem alten baufälligen Bildstock entnommen.
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Erhartz Kreuz
Erhartz Kreuz

11. Kreuz: „Erhartz Kreuz“, Standort Friedhof, Wüllen. Einziges Barockkreuz des Ortes. Korpus stark verwittert und daher eine Datierung auf Grund der Stilmerkmale nicht möglich. Die beiden Jahreszahlen 1761 und 1811 auf dem Sockel weisen in etwa auf den Entstehungszeitraum hin.
Von Januar bis April im Jahr 2012 wurden Kreuz und Korpus erneuert bzw. durch einen Steinmetzbetrieb wieder komplett instandgesetzt. 
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Lessing-Rudde Kreuz
Lessing-Rudde Kreuz

12. Kreuz: „Ruddesche Kreuz“, Standort bei Hof Josef Lessing-Rudde, Barler Straße, Wüllen-Barle. Errichtet nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870-/71 nach Bitte und als Dank für die unversehrte Heimkehr der Söhne aus dem Krieg. Der ursprüngliche Korpus wurde in Kevelar geschnitzt und von dort zu Fuß, auf dem Rücken getragen, abgeholt. Jetziger in Vreden geschnitzter Korpus und die Bedachung datieren von 1984.
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Laink-Vissing Kreuz

13. Kreuz: „Laink-Vissingsches Kreuz“, Standort Wüllen-Unterortwick bei Hof Kirschner seit 1981 und "Rückführung" Mai 2016 zu dem alten Standort, wo es 1912 auf dem Hof Laink-Vissing, auf dem heutigen Festplatz des Dorfes, in Nähe des Spiekers errichtet wurde. Errichtungsgrund: Drei Brüder der Familie Laink-Vissing wurden Priester: Josef (1868-1931), Franz (1876-1936), Heinrich (1888-1936).
Sockel einem romanischen Gewölbe nachempfunden mit einem Steinrelief, die Grablegung Josef (Hl Josef, Patron der Sterbenden) mit Johannes und Maria zeigend. Sockelinschrift mit Gebet "O Herr, verlassen einst im Tod, verlass uns nie in Sterbensnot".
Seitlich am Sockel Name des Erbauers: C. Schürmann Münster. Das nicht mehr erhaltene originale Kreuz mit Korpus durch Steinmetz und Bildhauer Fabian Janning aus Münster in ähnlicher Form neu aus Thüster Kalkstein  erschaffen, am 13.06.2017 errichtet und am Fronleichnamstag am 15.06.2017 von Pfarrer Michael Berning feierlich eingeweiht.
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Weißes Kreuz
Weißes Kreuz

14. Kreuz: „Weißes Kreuz“, Standort Quantwicker Straße, Wüllen, errichtet Anfang 20 stes Jahrhundert, Station der großen ehemaligen Wüllener Feld-und Flurpeozession.
Früherer Holzkorpus geschaffen von Gerhard Rewer – Wildenhues (1868-1947) aus Barle, jetzt Korpus aus Stein.
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Heukersches Kreuz
Heukersches Kreuz
15. Kreuz: „Heukersches Kreuz“ Standort Hof Heuker, Wüllen-Unterortwick, errichtet 1993 von Steinmetzbetrieb Dirks aus Billerbeck. Im Stil einen typischen neugotischen maßwerkgeschmückten Sockel mit charakteristischem barocken Corpus nachahmend.
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Schulze Greving Kreuz
Schulze Greving Kreuz

16. Kreuz: Hofkreuz vom Hof Schulze-Greving, Standort Hofeinfahrt, Wüllen-Sabstätte.
Typisches Beispiel eines Hofkreuzes um 1900 mit einem neugotischen Sockel und einem charakteristischen Korpus barocken Typus.
Einfriedung durch einen kunstschmiedeeisernen Zaun.
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Schwietering Kreuz
Schwietering Kreuz

17. Kreuz: Hofkreuz vom Hof Schwietering, Standort Wüllen-Unterortwick.
Hofkreuz mit aus weißen Blendsteinen gemauertem Sockel und einem aus der Jahrhundertwende stammenden Korpus barocken Typus. Der alte Standort war bis Ende der 70er Jahre an der Stikkten Schule in der Langen Straße.
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Dicke Linde Kreuz
Dicke Linde Kreuz

18. Kreuz: Kreuz „Dicke Linde“ errichtet 2005.
Gemauerter Sockel aus Ziegelsteinen, Holzkreuz mit Kupferabdeckung und ein aus Stein gegossener Korpus von Steinmetzbetrieb Paetzke aus Rheine-Hörstel.
Sockelinschrift in Sandsteinplatte "IN HOC SIGNO VINCES" (in diesem Zeichen wirst Du siegen).
Standort Wüllen-Oberortwick, Wüllener Esch, Düwing Dyk, gegenüber „Gerhring Station“.
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Boyer-Wesker Kapelle
Boyer-Wesker Kapelle

19. Kapelle: Standort Wüllen-Unterortwick, Hof Boyer-Wesker, gewidmet der " Dreimal wunderbaren Mutter von Schönstatt ". Einweihung Juni 1971.
Bildstock wurde erbaut mit Klinkersteinen, das Mosaikbild der „Dreimal wunderbaren Mutter von Schönstatt“ aus Buntstein von dem Künstler Paul Hückenbeck aus Greven-Schmedehausen gefertigt. Der ursprüngliche, von 1945 stammende und der „Dreimal wunderbaren Mutter von Schönstatt“ gewidmete Holzbildstock verbrannte 1970. Das Gelöbnis der Gemeinde Wüllen zur Errichtung dieses Bildstockes bei Verschonung vor einem Bombardement im 2. Weltkrieg wurde hiermit eingelöst.
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Kriegergedächtnis Kapelle
Kriegergedächtnis Kapelle

20. Kapelle: Kriegergedächtniskapelle, Standort Wüllen-Sabstätte, Einweihung durch den Wüllener Pfarrer Josef Wölker 1995 anläßlich des Sabstätter Schützenfestes. Einsegnung des Christus-Korpus am 11.10.2003 durch den Wüllener Pfarrer Gereon Beese. Der Christus-Korpus ist eine Handschnitzarbeit aus Eichenholz von dem Künstler Werner Brüning aus Rheine- Mesum.
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Gedächtnis-Kapelle
Gedächtnis-Kapelle

21. Kapelle: Gedächtniskapelle des Schützenvereins Barle-Unterortwick, in Könnings Busch auf Barler Berg, Wüllen- Barle. Einweihungsfeier im Mai 1954.
An Stirnwand in der Kapelle ein Relief, das einen sterbenden Krieger mit dem Erzengel Michael darstellt und von dem münsterschen Bildhauer Heising geschaffen wurde.
Glockenstuhl mit neuer bronzener Glocke errichtet 1984.
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Ehrenmal
Ehrenmal

22. Denkmal: Kriegerdenkmal, Mahnkreuz, Ehrenmal des Schützenvereins Quantwick-Oberortwick für die Kriegsopfer der Weltkriege. Feierliche Einweihung des Ehrenmals 1990.
Mit rotem Backstein gemauert. Bronzetafel mit Inschrift "Den Frieden bewahren", gegossen von der Gescheraner Firma Petit Gebr. Edelbrock.
Standort am Schützenplatz des Schützenvereins Quantwick-Oberortwick in Wüllen-Quantwick.
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Gogericht
Gogericht

23. Denkmal: Gogericht „ton Steenern Crüce“, Standort Wüllen-Unterortwick.. Nachbildung und Errichtung durch den Stadtlohner Bildhauer Johann Brinkamp am 23.6.1909 in Nähe der einstigen Gerichtsstätte im Auftrag des Vereins für Geschichtsforschung und Altertumskunde Ahaus. An jetzigen Standort Kreuzung Ortwicker Straße - Ottensteiner Weg versetzt am 14.10.1979. Das Original aus dem 12. Jahrhundert bzw. dessen Reste werden seit 1908 im Westfälischen Landesmuseum in Münster aufbewahrt.
Zur Geschichte: Anlage Gogericht mit Kreuz und steinernem Tisch und sieben Steinblöcken als Sitzgelegenheit deutet auf das Frei- und Femegericht hin, das seit der Zeit der Christianisierung an der Kreuzung der Heer- und Handelswege Münster-Vreden und Coesfeld-Deventer zwischen "Ahuis, Wullen und Wesshem" gelegen war. Nach manchem Wandel in den Herrschaftsverhältnissen und Zuständigkeiten wurde das "Gogericht" 1815 aufgelöst, als in Ahaus das preußische Stadt- und Landgericht an seine Stelle trat.
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Spieker

Spieker
Spieker

24. Denkmal: Spieker, (Speicher, wurden früher zur Lagerung von Korn genutzt) errichtet 1732, hat ursprünglich auf dem heute nicht mehr existierenden Salm’schen Pachthof Schulze Gehring in Wüllen-Oberortwick gestanden und ist von dort 1920 zum damaligen Hof Laink-Vissing und der dazu gehörigen Brennerei nach Wüllen, auf den jetzigen Festplatz, verbracht worden.
Eines der seltenen Beispiele für Fachwerkbauten mit Überhängen aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. Innere und äußere Wiederherstellung im Auftrag der Stadt Ahaus 1984. Jetzt als Heimathaus vom Heimatverein Wüllen genutzt.
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Eulenbrunnen
Eulenbrunnen

Eulenbrunnen Eulenbrunnen
25. Kunstwerk
: Eulenbrunnen, Standort Wüllen, Nähe Kirche, errichtet 1986.
Sechsseitiges Brunnenbecken mit aus der Mitte aufragendem Brunnenstock, auf dessen Spitze ein Steinkauz sitzt. In die geschliffenen sechs Sandsteinplatten des Wasserbehälters sind sechs Bronzeplatten eingelassen, die stilisiert Motive aus der Geschichte, Brauchtum, ländliche Arbeit und die landschaftliche Umgebung des Dorfes darstellen. (Priestermord, Hochtzeitsbitter, Schmiede, Ernte, Weide mit Kühen und Kopfweiden, Karneval)
Geschaffen wurde die Brunnenanlage von dem Künstler Robert Breilmann aus Münster-Roxel.
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Kirchenfenster

Kirchenfenster

Kirchenfenster
Kirchenfenster

26. Kunstwerk: Kirchenfenster von Prof. Johannes Schreiter aus Frankfurt in Pfarrkirche Sankt Andreas, Wüllen. Neuverglasung der zwei- und dreibahnigen Fensteröffnungen 1983.
Schreiters Werke sind zumeist in Orten an Main und Neckar aufzufinden, so das Glasbild in der Giebelwand von der Kirche Sankt Margareta in Bürgstadt am Main von 1960, oder seine Entwürfe für die Heiliggeist-Kirche in Heidelberg, die heftig diskutiert wurden. Stichwort - Entsakralisierung des Kirchlichen - ein Bestreben unserer Zeit.
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Muttergottesbild
27. Kunstwerk: Muttergottesbild aus Keramikfliesen in Anlehnung an Gnadenbild der wundertätigen Muttergottes vom Hilgenberg in Stadtlohn, (1886 entwendet) in Nische über Tür des alten Wohnhauses des Hofes Kersting-Hospes in Wüllen-Sabstätte Anfang der fünfziger Jahre auf Anregung und Betreiben des damaligen Kreisdirektors Felix Sümmermann angebracht.
Bild geschaffen von Künstlerin Miriam Kappel aus Stadtlohn (s. auch Rosenkranzweg Ellewick)
Das Stadtlohner Wallfahrtsbild der "Hilgenberg - Madonna" wies die Pilger auf einen einfachen Schlafplatz hin. Der Hof Kersting besaß seit 1826 die Erlaubnis zur Führung einer Schenkwirtschaft.
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Schulze Schwering Kreuz
Schulze Schwering Kreuz

Schulze Schwering Kreuz
28. Kreuz:
Hofkreuz mit Korpus vom Hof Schulze Schwering in Quantwick. Neugotischer Sockel mit Inschrift auf wappenähnlichem Grund und kunstschmiederner Einfriedung der Anlage. Rückseitige Beschriftung:
"Joseph Schulze Schwering ct. Bertha nata Brockhaus hanc crucem posuerunt 1884. Ludw. Hessing fecit."
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Werschmann Kreuz
Werschmann Kreuz

Werschmann Kreuz
29. Kreuz:
Hofkreuz mit Korpus vom Hof Werschmann in Sabstätte. Neugotischer Sockel mit rückseitiger Inschrift, die als Errichter Familie Brinkhaus und als Errichtungsjahr 1912 angibt.
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Büning Kreuz
Büning Kreuz

30. Kreuz: Hofkreuz mit Korpus vom Hof Büning in Quantwick. Laut Sockelinschrift auf der Rückseite von den Eheleuten Hermann Büning und Maria, geb. Vöcker, im Jahr 1921 errichtet.
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Wildenhaus Kreuz
Wildenhaus Kreuz

31. Kreuz: Wegekreuz mit Korpus, Kupferüberdachung, backsteingemauertem Sockel und sandsteinerner Sockelabdeckplatte. Zum Hof Wildenhaus in Barle gehörend. Johannes Wildenhaus hat es im Jahr 2007 aus Dankbarkeit für das Überstehen einer schweren, Jahre zurückliegenden Krankheit errichten lassen. Angefertigt wurde der Korpus im Betrieb Katholische Volkskunstanstalten Pferdmenges aus Kevelaer.
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Station Frankemölle
Station Frankemölle

Station Frankemölle
32. Bildstock:
Standort bei Hof Frankemölle, Wüllen-Sabstätte. Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts errichtet, aus Steinguß hergestellt und in jugendstilverwandter Art geformt. Im Gehäuse, unter Glas geschützt, eine Figur des HL Antonius von Padua in Mönchshabit der Franziskaner, auf dem rechten Arm das Jesuskind und in der linken Hand die Lilie. Lose an den Sockel gelehnt eine alte Sandsteintafel mit verwitterter Gebetsinschrift: Heiliger Antonius, Du mächtiger Fürsprecher, Du wunderthätiger Erhörer, Du mächtiger Streiter wieder Irrthum und Sünde, bitte für uns, die wir zu dir flehen.
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Wüllener Kreuzweg - III. Station -
Wüllener Kreuzweg - III. Station -

Wüllener Kreuzweg - III. Station - Wüllener Kreuzweg - III. Station -
33. Kreuzweg:
„Wüllener Kreuzweg“, Standort Wüllen, als Rundweg in Pastors Busch angelegt. Aufbau und Einsegnung im Oktober - November 2009. Für die künstlerische Gestaltung wurde eine Vorlage des Bildhauers Hubert Janning aus Münster-Angelmodde ausgewählt. Es handelt sich um 15 Bronzereliefs, die in 15 ca. zwei Meter hohe Stelen aus Ibbenbürener Sandstein eingelassen wurden. Sie zeigen in figürlich ansprechender Darstellung die klassischen Passionsszenen, nehmen aber auch Bezug auf Leiderfahrung der heutigen Zeit. So an der siebten Station, wo am Himmel Kampfflugzeuge auftauchen, und an der neunten Station, wo sich im Hintergrund ein Motorradunfall ereignet.
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Wegekreuz Vor Pastors Busch
Wegekreuz Vor Pastors Busch

Wegekreuz Vor Pastors Busch
34. Kreuz:
Wüllener „Wegekreuz Vor Pastors Busch“, konzipiert als Ergänzung zum Wüllener Kreuzweg und als Treff- Start- und Endpunkt bei Kreuzwegprozessionen. Kreuz aus Ibbenbürener Sandstein mit bronzenem Christuskorpus. Kreuz aufgesetzt auf einen naturbelassenen ca. 2,5 to schweren Sandsteinblock, der in einem Steinbruch bei Ibbenbüren geschnitten wurde. Vor dem Kreuz zwei Sandsteinstelen aus demselben Steinbruch und eine von kleinen Sandsteinquadern eingefasste Blumeninsel. Geschaffen wurde das Gesamtkunstwerk wie schon der Wüllener Kreuzweg von dem Künstler und Bildhauer Hubert Janning aus Münster-Angelmodde. Errichtung und Einsegnung im November 2010
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