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17.07.2018

Bericht und Presse

 

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Westfälisches Essen 19 Oktober 2017

Am 19. Oktober veranstaltete der Heimatverein Wüllen für Mitglieder und
Interessierte sein traditionelles Westfälisches Essen in der Gaststätte
Höstenpumpe.
Thema in diesem Jahr war "RIEGEL VOR".
Von der Kreispolizeibehörde Borken hielt Kriminalhauptkommissar Peter
Großmann vom Kommissariat Vorbeugung einen kurzweiligen und
interessanten, mit Witz gespickten Vortrag und führte an mitgebrachten
Fensterrahmen gut gesicherte und nicht so gut gesicherte Beispiele vor.
Das aktuelle Thema "Trickbetrug am Telefon", zu dem KHK Peter Großmann
Beispiele vom "Enkelkindtrick" berichtete, fand großen Anklang. Ganz
besondere Vorsicht bei der neusten Telefonabzocke wurden vor falschen
Polizisten gewarnt.In einem Beispiel wurden 40.000 Euro erbeutet,
berichtete KHK Peter Großmann. Anschließend gab es noch Zeit für Fragen
und zur Diskussion.
Die Zahlreichen und informativen  Broschüren der Kreispolizei fanden
großen Zuspruch und wurden gerne angenommen

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Schatzsuche mit dem Heimatverein Wüllen am Sonntag, den 27.08.2017

Der Heimatverein Wüllen beteiligte sich nach zwei Jahren Pause wieder mit einer Veranstaltung (Aktion) an den Wüllener Ferienspiele 2017.

Unter dem Motto "Schatzsuche" trafen sich um 13.00 Uhr Vorstandsmitglieder des Heimatverein bei herrlichstem Sommerwetter am Spieker in Wüllen, um sich dann mit zahlreichen interessierten Kindern und Eltern auf den Weg zur Obststreuwiese Ecke Hoher Weg - Kalkbruch zu machen, die zuvor von Andreas Kersting kostenlos gemäht wurde und somit für die Schatzsuche gut vorbereitet war.

Dank der großen Unterstützung des Heimatvereins Vreden durch Guido Leeck mit seinen beiden Helfern Justus und Lukas, die die Befähigung haben ein solches Grundstück zu sondieren, und den sieben mitgebrachten Metallsuchgeräte war es fast sicher etwas im Boden zu finden.

Nach zweieinhalb Stunden erfolgreichen Suchens wurden einige interessante Gegenstände gefunden so z.B. eine Radnabe einer alten Schubkarre, zwei kleinere Messinggefäße, Schlüssel und Münzen. Danach ging es wieder zurück zur Schirmschoppe, wo von Ingrid Topp, Elke Hackfort und Anne Weihs Erfrischungsgetränke und Kartoffelsalat mit Würstchen verteilt wurden.

Für die Kinder, um die es ja im eigentlichen Sinn ging, war der Nachmittag natürlich kostenlos, der Heimatverein durfte sich hoffentlich so darstellen, dass er Interessantes für die ganze Familien bietet.

Zum Schluss gab es für die Kinder noch eine Tüte mit Süßigkeiten und auf Nachfrage einiger Kinder das Versprechen im nächsten Jahr die Schatzsuche zu wiederholen.

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Halbtagesfahrt nach Löningen zur Kath. Kirchengemeinde St. Vitus

am Samstag, 5. August 2017.

Der Heimatverein Wüllen hatte am Samstag, 5. August 2017, zu einer Halbtagesfahrt nach Löningen zur Kath. Kirchengemeinde St. Vitus eingeladen.

Pünktlich um 12.00 Uhr startete der Bus von Boonk auf der Friedhofstraße in Wüllen mit 17 Interessierten Richtung Löningen.

Nach gut 1 ½ Stunden Fahrt wurden wir von Dechant Bertholt Kerkhoff gebürtiger Wüllener aufs Herzlichste begrüßt.

Erstes Ziel war die klassizistische Kirche in Löningen, eine der bemerkenswertesten architektonischen Leistungen der Region. Die klassizistische Kirche zu Löningen wurde unter großen Schwierigkeiten zwischen 1809 und 1813 erbaut. Sie ist die größte pfeilerlose klassizistische katholische Saalkirche der Welt, mit einem Dachstuhl der wegen seiner besonderer Bauweise von Zimmermeistern aus ganz Europa bestaunt wird. Auch wir durften die 64 stufige Wendeltreppe hinauf steigen und einen Blick auf die zahlreichen Eichenbalken werfen. Zur Kirche gehört auch ein freistehender 54 m hoher Glockenturm.

Dechant Bertholt Kerkhoff der 05.02.2007 Pfarrer der Sankt-Vitus-Kirchengemeinde in Löningen wurde berichtete über seine Alltagsarbeiten und über die Vousionen der vier Kirchengemeinden zu nun einer.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus von Löningen, die kleine Stadt ist staatlich anerkannten Lufterholungsort im Herzen des Hasetals mit rund 14.000 Einwohner, nach Bunnen zum Kaffee trinken.

Anschließend wurde der Einladung an einem Gottesdienst teilzunehmen gerne angenommen. Dort wurden die Gäste aus Wüllen noch einmal von der Gemeinde herzlich willkommen gehießen.

Gegen 18.00 Uhr traten wir die Rückkehr nach Wüllen an, wo wir dann gut gelaunt gegen 20.00 Uhr wieder eintrafen.



 

 

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Heimatverein Alstätte mit dem Rad zu Besuch in Wüllen

 

Am 17. Juli 2017 besuchten, bei herrlichstem Radlerwetter, 25 Heimatfreunde aus Alstätte den Heimatverein Wüllen.
Der Heimatverein Alstätte hatte sich um 14.00 Uhr in Alstätte auf den Weg gemacht um das neue Tierheim in Wüllen-Sabstätte zu besuchen. Anschließend ging die Fahrt weiter zum Spieker in Wüllen auf dem Festplatz. Unter der Wüllener Schirmschoppe hatten Vorstandsmitglieder des Heimatverein Wüllen eine gemütliche Kaffeetafel eingedeckt. Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen, einer Besichtigung des Spieker und der anderen neuen Sehenswürdigkeiten in Wüllen, das Hofkreuz Laink-Vissing auf dem Festplatz und der Jubiläums Stehle zur 40 jährigen Städtepartnerschaft zwischen Wüllen und Argentré du Plessis in Frankreich machten sich die Alstätter Heimatfreunde unter der Leitung von Karl-Heinz Göring wieder auf die Heimfahrt.

 

170Juli Radtour nach Wüllen Heimatverein Alstätte

 

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Heimatverein Wüllen - Mitgliederversammlung am 23.04.2017

Der Vorsitzende Helmut Weihs konnte mehr als 70 Mitglieder an diesem doch eher verregneten Sonntagnachmittag begrüßen und damit die Beschlussfähigkeit bekannt geben. Nach der Totenehrung ging es mit etwas Erfreulichem weiter. Vier Mitglieder, Maria Vortkamp, Maria und Alfons Weddewer und Norbert Brecklinghaus erhielten für ihre treue Verbundenheit und 25-jährige Mitgliedschaft im Verein eine Urkunde überreicht. Offiziell verabschiedet wurden die leider aus beruflich- und altersbedingten Gründen aus dem Vorstand ausscheidenden Mitglieder. Sie wurden mit einem gerahmten Ehrenbrief und einem schönen Blumenstrauss ausgezeichnet. Herbert Eilers war 17 Jahre unter anderem Ansprechpartner für Denkmalpflege. Dr. Heiko Appelius war 11 Jahre im Vorstand tätig, davon 2 Jahre als Vorsitzender, und zuständig für die Bereiche Internet-Homepage, Denkmalpflege, Bilddokumentation und Presse. Bernhard Lukas war 6 Jahre Ansprechpartner für Natur und Hendrik Schulze Ising übte 5 Jahre das Amt des Protokollführers aus.

Hoffnungsvoll und erfreulich stimmte die Bekanntgabe, dass der Verein 6 neue Mitglieder gewinnen konnte!

Herzlich und erwartungsvoll wurden Christina Harpers und David Orthaus, unterstützt von Matthias Dennemann am Keybord, begrüßt. Durch ihre zahlreichen Auftritte mit tollen Orchestern und Bands in ganz Deutschland und natürlich auch im Wüllener Karneval sind sie inzwischen vielen Musikliebhabern bekannt geworden.Ihre Darbietung mit gefühlvollen Evergreens und schmissigen, modernen Songs aus ihrem Repertoire sorgte für Gänsehautstimmung unter den Zuhörern.

Eine vom Musikverein Wüllen kürzlich unter Profibedingungen aufgenommene CD wurde vorgestellt. Sie kann für 10 € erworben werden.

Der Jahrestätigkeitsbericht des Vorsitzenden listete in chronologischer  Reihenfolge die Aktionen des vergangenen Jahres auf.

  1. Die Mitgliederversammlung 2016
  2. Das Spiekerjubiläum
  3. Die Herbsttagung der Heimatvereine des Nordkreises in Wüllen
  4. Das traditionelle westfälische Essen mit Rudolf Hegemann vom Heimatverein Ahaus - Ein hervorragender, lokalgeschichtlicher Vortrag, gespickt mit Bildern, Anekdoten und Döönkes.
  5. Der Herdfeuerabend auf dem Ferienhof Eilers in Barle -  Elke Hackfort las unterhaltsam plattdeutsche Geschichten und Josef Böyer lockerte den Abend solo-gesanglich auf. Da Prinz Karneval Günter Böseler anwesend war, durfte der Karnevalsschlager "So lange up de Höste" nicht fehlen.
  6. Der Jahresabschluss der Radwanderer bei Kaffee und Kuchen im Heimathaus in Graes - Zur Freude aller kündigte Gerd Lendring an, dass er dieses Jahr noch weiter macht. Gerd hat schon einige Fahrradtouren vorbereitet!
  7. Fabian Janning, Steinmetz aus Münster-Angelmodde, stellte das zukünftige Kreuz als Modell auf dem Festplatz vor. Der Auftrag zur Erstellung des Hofkreuzes wurde von Aloys Schmeing vom Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft und von Bernhard Osterhues vom Heimatverein unterzeichnet. Eine Abordnung aus Wüllen fährt nach Münster, um sich vor Ort über den Fortgang der Arbeiten zu informieren.Ansprechpartner in dieser Sache ist Aloys Schmeing.
  8. Der Küüraowend im Haus Kemper - In diesem Jahr konnte für die Veranstaltung Paul Garmer gewonnen werden. Geboren auf dem väterlichen Hof in Barle, konnte er viel Interessantes aus seiner Kindheit, seiner Jugend mit der angefangenen Lehre als Schreiner oder aus seiner Zeit als Banker in Köln und Wüllen erzählen.
  9. Die Fahrt nach Nordhorn zu einer zertifizierten Altkleiderverwertungsfirma - Nach Besichtigung mit Führung durch den Besitzer wurde im Kloster Bardel Kaffee getrunken. Vor dem Bericht über das Arbeiten und Wirken von Pater Beda bestand die Möglichkeit, das Grab von Pater Beda zu besuchen. Ein Gang durch das Beda-Museum rundete den Nachmittag ab. 40 interessierte Personen nahmen an diesem von Hubert Feldhaus gut vorbereiteten Ausflug teil.
  10. Auf Veranlassung einiger Vorstandsmitglieder wurde ein Spender für Hundekotbeutel am Festplatz aufgestellt. Dieser wird auch gut genutzt, sodass es jetzt einige "Tretminen" weniger auf dem Festplatz gibt.
  11. Es wurde eine neue, bessere und günstigere Haftpflichtversicherung für den Heimatverein abgeschlossen.
  12. Bei einem Gespräch am 10.10.2016 hatte der Vorsitzende die Bürgermeisterin Karola Voß auf Baumängel am Spieker angesprochen. Sie reagierte sofort und schon im November 2016 wurden Schäden aufgenommen und mit den Arbeiten im und am Spieker begonnen und die Schäden fachgerecht beseitigt.
  13. Ende November wurde die 35. Ausgabe der Wüllener Heimatblätter, in diesem Jahr mit neuem Titelblatt und in Farbe, an alle Mitglieder des Heimatvereins verteilt. Erstmalig sind zusätzlich mehr als 100 Hefte an weitere Intressenten verkauft worden. Die Wüllener Vereine haben die die Möglichkeit, hier kostenlos Berichte über ihre Tätigkeiten zu veröffentlichen. Der Heimatverein sucht weiterhin nach Fotos, ob historische oder aktuelle, für die Titelseite!
  14. Kassenbericht durch Berhard Osterhues - In Abwesenheit von Kassenprüfer Paul Garmer und Werner Kortbuß, die aus familiären und gesundheitlichen Gründen verhindert waren, verlas Bernhard Osterhues vertretungsweise deren Kassenprüfungsbericht  und bat nach keinen Einwänden um Entlastung des Vorstandes. Diese wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig erteilt. Paul Garmer und Hendrik Schulze Ising hatten sich im Vorfeld bereit erklärt, das Amt des Kassenprüfers für das nächste Jahr zu übernehmen und wurden einstimmig gewählt.
  15. Vorstandswahlen - Nach Ausscheiden der 4 Vorstandsmitglieder mussten einige Posten neu bzw. umbesetzt werden, sodass eine erfolgreiche Arbeit im Vorstand gewährleistet war. Einstimmig von der Mitgliederversammlung wurden gewählt:
wiedergewählt
1. Vorsitzender: Helmut Weihs
Geschäftsführerin: Anne Weihs
Kassierer: Bernhard Osterhues
Fachgruppenleiter Trachtentanz: Alfons Wensker
Beisitzer: Hans Georg Topp

umbesetzt
Protokollführer: Helmut Raus     (vorher Archivar)

Neuwahl
Archivar: Norbert Hollekamp
Bilddokumentation / Internet: Norbert Hollekamp
Fachgruppenleiter Ahnenforschung: Marco Lange-Perez Veenstra
Beisitzer: Marco Lange-Perez Veenstra

Anträge - Verschiedenes

Anpassung der Mitgliedsbeiträge, die seit Bestehen des Vereins in 33 Jahren nicht erhöht worden sind, nach vorheriger Diskussion - laut Antrag von
8,00 €  auf 11,00 €  für Einzelpersonen
11,00 €  auf 15 €  für Familien
bei 5 Gegenstimmen wurde der Antrag auf Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von der Versammlung angenommen.

Fahrt nach Löningen am 05.08.2017
Besichtigung der Kirche St. Vitus mit Dechant Bertholt Kerkhoff, anschließend Kaffeetrinken. Bei Wunsch Besuch der Messe von Bertholt Kerkhoff um 17.00 Uhr. Rückfahrt um ca. 18.00 Uhr

Ferienspiele
Mit Unterstützung des Heimatvereins Vreden Schatzsuche für Kinder und deren Begleitung. Nach Zusage von Stadt Ahaus in Vertretung von Bürgermeisterin Karola Voß darf hierfür die Obstbaumwiese an Kreuzung Hoher Weg - Ammelner Weg, Nähe Ampelkreuzung, genutzt werden.

Tag des 53. Platt / Dialectdag in Wüllen am 28.10.2017
Thema: "Plattdeutsche Sprache im Karneval oder bei Volksfesten"

Europäisches Folklore-Festival in Bitburg
Bernd Bußmann, Vorsitzender des Wüllener Argentré Komitees, schlägt vor, mit dieser Vereinigung und dem Heimatverein Wüllen eine Tagesfahrt nach Bitburg zu unternehmen und sich dort mit den befreundeten  Franzosen aus Argentré zu treffen und gemeinsam am Folklore-Festival teilzunehmen. Ansprechpartner ist Bernd Bußmann.

Keine weiteren Wortmeldungen mehr, Dank des Vorsitzenden an alle Anwesenden für ihr Erscheinen und Interesse, Ende der Versammlung

Text: Helmut Weihs, H.A
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Fotos, Bearbeitung u. Repro: Norbert Hollekamp,H.A.,. Helmut Weihs
am Vorstandstisch
Schunkeln mit Bürgermeisterin Karola Voß


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Pflanzung eines Baumes

Der Baumbestand des Festplatzes in Wüllen hat Zuwachs bekommen! Ausser der Hängebuche in der Rundbank  am Spieker, gestiftet von der Nachbarschaft Neu Berlin, und der Kaiserlinde, gestiftet von Hermann Stöteler, ist es nun zusätzlich eine Stieleiche, die zur Verschönerung des Gesamtensembels beiträgt. Schon zu Lebzeiten hatte Christoph Hollekamp, genannt Spöllmann’s Chris, und 30 Jahre Fahnenoffizier im Schützenverein St. Andreas Wüllen, immer einen Schatten spendenden Baum in Nähe der Vogelstange stiften wollen. Das wurde nun Ende April 2017 Wirklichkeit. Zu seinem Andenken und im Beisein seiner Brüder Norbert, Manfred und Berthold, Freunden und Bekannten, Offizieren und weiteren Vertretern des St. Andreas Schützenvereins und des Kegelclubs „Die Böllerköppe“, der Bürgermeisterin Karola Voß, des Ortsvorstehers Hermann Josef Haveloh und des Bauhofleiters Bernd Sundermann wurde der Baum nach dem „Potten“ eingeweiht und ordentlich begossen.

 

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Spieker – Renovierung

Der Spieker auf dem Festplatz in Wüllen war in die Jahre gekommen und bedurfte von außen dringend einer Renovierung. So wurden auf Veranlassung der Stadt Ahaus - Eigentümerin des Gebäudes - in dem Mauerwerk die schadhaften, bröckelnden Fugen ausgebessert und abgedichtet. Die losen Eichenbretter im Giebel wurden befestigt und die durch Wettereinflüsse morsch und marode gewordenen Windfedern erneuert. So „geliftet“  kann das denkmalgeschützte Bauwerk den nächsten Zeiten getrost entgegensehen.

Text u. Fotos: H.A.

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Westfälisches Essen

Zu seinem traditionellem Westfälischen Essen hatte der Heimatverein Wüllen Mitglieder und Interessierte am 13.10.2016  um 19.00 Uhr in die Gaststätte Hoestenpumpe, Markt 11, eingeladen. Gut vierizig Personen konnte der Vorsitzende Helmut Weihs hierzu begrüßen. Anschließend an das Essen hielt Rudolf Hegemann  einen Vortag in Overheadprojektor-Technik. Hegemann ist im Heimatverein Ahaus Arbeitskreisleiter für Stadtgeschichte und gilt als ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet. Sein Thema hieß:: „Geschichtliches über das Amt Wüllen“. Er spannte dabei einen weiten Bogen. So berichtete er zum Beispiel über urgeschichtliche Funde bei Ausgrabungen in hiesiger Gegend, über die frühzeitliche An- und Besiedlung im Raum Wüllen-Ahaus, über die Entstehung  dortiger Familiennamen, über die NS-Zeit und über die Entwicklung unseres Raumes in der Nachkriegszeit bis heute. Veranschaulicht wurden seine Ausführungen mit einer Vielzahl von zum Teil historischen Fotos und von ihm selbst angefertigten Zeichnungen, zusätzlich gewürzt mit Anekdoten und Döönkes zu Ereignissen vergangener Jahre. Fragen und Beiträge der Teilnehmer, auch während des Vortrages, waren vom Referenten ausdrücklich erwünscht und wurden ausführlich beantwortet. Zum Schluss der Veranstaltung waren sich alle einig, dass sie einen sehr ereignisreichen und interessanten Abend erlebt hatten und dankten dem Referenten mit viel Applaus für seinen mit großem Engagement vorbereiteten Vortrag.

Rudolf Hegemann

Text u.Foto: H.A.

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Spiekerjubiläum

Vor dreißig Jahren übertrug die Stadt Ahaus als Hausherrin die Nutzung des Spiekers auf dem Festplatz in Wüllen den örtlichen Vereinen. Im August 1987 übergab dort der damalige stellvertretende Bürgermeister Leopold Bußmann in einem kleinen Festakt mit einem großen Schlüssel symbolisch die Schlüsselgewalt an den Heimatverein Wüllen. Zur Erinnerung an dieses Ereignis hatte der jetzige Vorsitzende Helmut Weihs alle ehemaligen und aktiven Vorstandsmitglieder mit ihren Partnern zu einem geselligen Treffen am Spieker eingeladen. Unter den vielen Gästen waren auch als Gründungsmitglieder Hubert Feldhaus, heute Ehrenvositzender des Vereins und die damals sehr rührige Elli Mauritz. Bei sommerlichem Wetter, beim Grillen und bei kalten Getränken wurde der alten Zeiten gedacht, aber auch über die Zukunft des Heimatvereins diskutiert.


Hubert Feldhaus  Rosi Frankemölle  Leopold Bußmann
August 1987

ehemalige und aktive Vorstandsmitglieder
mit Partnern

Text u. Foto von 1987: H. A.
Fotos: H. u. A. Weihs

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Sockel Hofkreuz Laink-Vissing und Kreuz

Wie auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Heimatvereins Wüllen angekündigt, ist der Sockel des alten Hofkreuzes Laink-Vissing am Hof Kirschner in Unterortwick inzwischen von Hermann Josef Haveloh, Hermann Schwietering, Heinz Schwietering und Heinrich Benneker abgebaut, nach Wüllen „überführt“ und auf der alten Hofstelle, dem heutigen Festplatz, in Nähe des Spiekers, wieder aufgebaut worden. (siehe auch Denkmalpflege - Denkmalliste - Nr. 13).

Im Anschluss an die erfolgreichen Arbeiten wurden Überlegungen angestellt, den Sockel wieder mit einem Kreuz zu versehen.

Bei einem Treffen vor Ort Ende Juni 2016 mit dem Steinmetz und Bildhauer Fabian Janning aus Münster-Angelmodde wurden nähere Einzelheiten zu dieser Absicht besprochen und im  Anschluss daran ein Auftrag erteilt. Es wurde vereinbart, dass Herr Janning vor dessen Ausführung den Verantwortlichen mit einem auf dem Sockel aufgebauten Modellkreuz das spätere Aussehen des Kreuzes demonstrieren sollte.

Das geschah am 19. November 2016. Fabian Janning erschien mit einem Pickup-Fahrzeug,  beladen mit diversen Holzlatten und drei Kreuzteilen aus Styropor, auf dem Festplatz. Im Beisein und mit Hilfe von Aloys Schmeing (Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft), Hermann Josef Haveloh, Hermann Schwietering und Heinz Schwietering (alle Kolpingsfamilie Wüllen) und Helmut Weihs, Bernhard Osterhues und Dr. Heiko Appelius (alle Heimatverein Wüllen) wurde zunächst ein Lattengerüst auf dem Sockel montiert, an das anschließend die Kreuzteile befestigt wurden. Nach Fertigstellung wurde das „Kunstwerk“ begutachtet. Es entsprach bis auf einige Kleinigkeiten im Wesentlichen den Vorstellungen und Wünschen der Anwesenden, zu denen  noch rechtzeitig Pfarrer Michael Berning hinzugekommen war.

Ab Ostern nächsten Jahres soll das neugestaltete Hofkreuz Laink-Vissing den Festplatz schmücken, damit die Wüllener Bevölkerung erfreuen und auch zur Meditation anregen.

Der Sockel des Hofkreuzes auf dem Weg zum Festplatz
im Hintergrund der Wehrturm der St. Andreaskirche
von links:
Aloys Schmeing, Bernhard Osterhues, Helmut Weihs
Fabian Janning, Hermann Josef Haveloh
Heinz Schwietering, Hermann Schwietering
Nachbildung des Vissing'schen Hofkreuzes aus Thüster Kalkstein
durch Steinmetz und Bildhauer Fabian Janning
Münster-Angelmodde
Errichtung am 13.06.2017
Einweihung mit Pfarrer Michael Berning am Fronleichnamstag
15.06.2017

MLZ-Artikel 21.06.2017


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Zeitzeugenbericht Hubert Feldhaus

Der Heimatverein Wüllen hatte Mitglieder und Interessierte in die Gaststätte Hoestenpumpe eingeladen. Zeitzeuge Hubert Feldhaus berichtete über das Leben an der Deutsch-Niederländischen Grenze während der Kriegs- Besatzungs- und unmittelbaren Nachkriegszeit. Als drittes Kind verbrachte er mit einem Bruder, zwei Schwestern, seinen Eltern und der Großmutter väterlichseits seine Kind- und Jugendzeit auf einem Pachthof in Alstätte-Brook direkt an der Grenze.

Siebzig Personen waren der Einladung gefolgt, darunter Vertreter örtlicher Vereine und des Heimatvereins Alstätte sowie weitere zahlreiche Gäste aus Alstätte.

Sie alle verfolgten mit großer Aufmerksamkeit die informativen Ausführungen von Hubert Feldhaus, der in seinem geschichtlich fundierten und mit Quellenangaben versehenen Vortrag die damalige Zeit in diesem Landstrich Deutschlands beleuchtete.

Der Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in das benachbarte neutrale Holland, die ersten Bombenangriffe auf Alstätte, die Notlandungen zweier amerikanischer Militärflugzeuge in Alstätte und Wüllen, die Besetzung des deutschen Grenzgebietes durch britisches und belgisches Militär, die Vertreibung der dortigen Bewohner in das Hinterland und die spätere Rückführung und das Anlegen des ca. zwei Kilometer breiten „Niemandsland“ Streifens wurden ausführlich geschildert sowie auch der tägliche Kampf um das Überleben der hauptsächlich in der Landwirtschaft tätigen Menschen, wie dafür z.B. das Heranschaffen von Viehfutter für die Milchkühe oder von Brennholz für den Winter, nicht zuletzt auch die Organisation des wichtigen Schulbesuches für die Kinder. Wie alle diese Ereignisse auf den damals jungen Hubert Feldhaus wirkten und auch sein weiteres Leben prägten, blieb nicht unerwähnt.

Zusätzlich zur Veranschaulichung des auf weiten Strecken sehr persönlich und emotional gehaltenen Vortrages trug die gleichzeitige Beamerpräsentation von historischem und aktuellem Kartenmaterial, von Archivfotos, von zeitgeschichtlicher Korrespondenz das Thema betreffend zwischen hiesigen deutschen Behörden, von Bekanntmachungen der britischen Militärregierung und von privaten Bildern aus der Chronik der Familie Feldhaus bei.

Karte Niemandsland

Text u. Repros: H.A. Fotos: H. Weihs

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Das Weiße Kreuz – November 2015

Das Weiße Kreuz in Wüllen an der Quantwicker Strasse war beschädigt worden. Ein Sturm hatte vor einiger Zeit die kupferne Abdeckung aus ihrer Verankerung gerissen und dabei  auch zwei Stücke des linken Querbalkens herausgebrochen. Zusätzlich war am Stamm des Kreuzes in Höhe des Querbalkens ein Riss entstanden.

Auf Betreiben des Heimatvereins Wüllen beauftragte die Stadt Ahaus, als Eigentümerin des Grundstückes zuständig für das darauf stehende Kreuz, die Firma Paetzke – Restaurierungswerkstätten  und Natursteinarbeiten – aus Hörstel-Bevergern, den Schaden zu reparieren.

Dies wurde fachgerecht durchgeführt. Nach einer Grundreinigung des Kreuzes wurden die noch glücklicherweise vorhandenen Bruchstücke mit einem Spezialkleber wieder an dem Ende des Querbalkens befestigt. Nach dem Einlegen von zwei Eisenstäben in den Stamm an der Rissstelle und durch die Anbringung von quer- und senkrecht verlaufenden Metallschienen an der Rückseite des Kreuzes zur Stabilisierung und neuer Verankerung seiner  Abdeckung ist das Weiße Kreuz für die nächste Zeit nun sicher gut gegen alle Witterungseinflüsse gewappnet.

Nach Ende der Restaurierungsarbeiten brachten Mitglieder der Nachbarschaft „Dicken End“ in einer ehrenamtlichen Gemeinschaftsaktion die Gesamtanlage wieder in einen ansehnlichen Zustand.

Info:

Die Große Wüllener Feld- und Flurprozession endete früher am Weißen Kreuz, wo dann der Schlusssegen erteilt wurde.

Die Fußwallfahrt zur Gnadenreichen Muttergottes auf dem Hilgenberg in Stadtlohn als Bittprozession zum Schutz gegen Pest, Hunger, Krieg und Brand beginnt am Weißen Kreuz.

von links
Steinmetz (Firma Paetzke) 
Helmut Weihs (HV Wüllen, 1. Vorsitzender)
Guido Brüning (Stadt Ahaus, Fachbereich Denkmalschutz)
Dr. Heiko Appelius (HV Wüllen, Fachbereich Denkmalpflege)


Text: H.A., Fotos: H.A. u. A. Weihs

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Wegweiser


Der Wegweiser in Wüllen-Unterortwick, an der Kreuzung Ottensteiner Weg und Raiffeisenstrasse (K20), war in die Jahre gekommen und bedurfte dringend einer Erneuerung. Seine vier Richtungsschilder waren durch Witterungseinflüsse unansehnlich geworden und mussten durch neue ersetzt werden. Ausgemessen und angefertigt hatte sie Jan Weihs, seines Zeichens Tischler, und angebracht haben sie die beiden Vorsitzenden des Heimatvereins Wüllen, Dr. Heiko Appelius und Helmut Weihs.
An dieser geschichtsträchtigen Stelle kreuzten sich ehemals die Heer- und Handelswege Münster-Vreden und Coesfeld-Deventer und in unmittelbarer Nähe lag und liegt noch heute seit der Zeit der Christianisierung das Gogericht „Ton steenern Crüce“, zwischen „Ahuis, Wullen und Wesshem“.
Hier,  beim Vorbeiwandern oder Vorbeifahren  gut sichtbar, wurde der jetzt renovierte Wegweiser nach einem alten Vorbild am 1. Mai 1989 von den Heimatvereinen Ahaus, Ottenstein, Wessum und Wüllen wiedererrichtet.

Josef Stöcker +, Schulrektor in Wüllen,
neben dem alten Wegweiser
1. Mai 1989
vo.li.: L. Schulze Spüntrup +, H.Feldhaus, B. Heying, B. Vöcker +
H. Frankemölle, E. Frankemölle, verh. Hackfort
J. Stange + mit Pferd "Flora" +
vo.li.: Dr. Heiko Appelius, Helmut Weihs
Ehrenamtliche Tätigkeit muss dokumentiert werden !


Fotos: H. u. A. Weihs
Text: H.A.

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Historisches Ölgemälde

Der Heimatverein Wüllen kann sich über einen Neuzugang freuen. Das Ehepaar Bernhard und Elisabeth (geb. Hollekamp) Lefert aus Trier vermachte auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Heimatvereins aus ihrem Privatbesitz  dem Verein ein Original- Ölgemälde.
Das historische Bild, gemalt ca. 1920/21 von dem Wüllener Joseph Hollekamp, geb. 1895 und Onkel von Elisabeth Lefert, ist ohne Rahmen 60 cm breit und 45 cm hoch und zeigt eine Ansicht von Süd-Ost aus gesehen auf die St. Andreas-Kirche.
Nach einer fachgerechten Restaurierung in Vreden hat es nun einen würdigen Platz in Wüllen im Heimathaus „Haus Kemper“ gefunden und ist dort ab jetzt von jedermann zu bewundern.

Bildübergabe
Hubert Feldhaus (li.)
Elisabeth Lefert, geb. Hollekamp
Bernhard Lefert


Text: H.A.

Fotos: Helmut Weihs


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